Model Driven Architecture (MDA)

Model Driven Architecture

Eine Einführung

Model Driven Architecture (MDA)

Auszug aus einem Beitrag von Oliver Meimberg: "Möglichkeiten und Potentiale der Formalisierung in der Softwareentwicklung" in "Schriften zum Software-Qualitätsmanagement" von  Roland Petrasch und Stephan Höppner [Hrsg.], Logos Verlag Berlin, 2005

Durch die Schaffung des noch recht neuen Standards MDA  hat die OMG  (Object Management Group) der Wissenschaft der modellgetriebenen Softwareentwicklung zu neuer Aufmerksamkeit verholfen. MDA fasst die gesammelten Erkenntnisse über Modelle, Modellierung und Transformation, angereichert mit einer Reihe weiterer Standards zu einer offiziell anerkannten Spezifikation zur modellgetriebenen Softwareentwicklung zusammen.

Das Ziel der Model Driven Architecture ist es, den gesamten Prozess der Softwareentwicklung, von der Fachdomäne des späteren Anwenders, über die Anforderungsanalyse bis hin zur Implementierung des Zielsystems mit allen seinen Schichten in Modellen abzubilden, so dass das System selbst zu einem hohen Anteil generativ, also über Modelltransformation, erzeugt wird.

Sind einmal alle Transformatoren geschrieben, so erreicht man auf diesem Weg eine hohe Wiederverwendbarkeit und Wartbarkeit. Darüber hinaus gilt die MDA als ein möglicher Schlüssel zur anforderungsgetriebenen Softwareentwicklung, da die technischen Aspekte weitestgehend vollständig von den inhaltlichen (semantischen) Aspekten getrennt werden.

Einige Begriffe der MDA sollen im Folgenden kurz erwähnt werden.

 

 

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