ODER: Corporate Web 2.0
Blogging ist überall: Wo früher publikationssüchtige Privatleute Ihr Tagebuch ins Internet stellten, gibt es heute Tausende von Themenbezogen Webblogs. Viele davon sind hochprofessionell und lesenswert.
Was das Blogging aus wirtschaftlicher Sicht interessant macht ist der Aspekt des User Generated Content: An statt teure Redaktionen zu betreiben um die Leser mit möglichst vielen Informationen zu versorgen, werden nun Informationen "direkt von der Quelle" über ein Blog publiziert. So bloggen beispielsweise IT-Spezialisten über technische Aspekte, Politiker über das Geschehen auf den politischen Bühnen, Auslandskorrespondenten über einen bestimmten Krisenherd usw.
Das lässt sich auch auf die betriebsinternen Strukturen anwenden: Hier kommen die Informationen nicht von zentraler Stelle, die teuer bezahlt wird, um Informationen von den Fachabteilungen zu sammeln, aufzubereiten und zu publizieren, sondern werden dierekt von den Abteilungen veröffentlicht.

Um einem Missverständnis vorzubeugen: Beim Corporate Blogging geht es nicht darum, jede Menge Betriebsinterne Informationen, die außerhalb des Unternehmens niemanden interessieren, ins Internet zustellen, sondern es geht vor Allem um die Kommunikation innerhalb des Unternehmens oder zu den Geschäftspartnern.
Die Zielgruppe beim Corporate Blogging wird über eine geeignete Channelling Strategie sinnvoll und exakt angesprochen. Es wird in verschiedene Zielgruppen klassifiziert, wobei die Publikation in die breite Öffentlichkeit hier nur eine untergeordnete Rolle spielt. Mögliche Zielgruppen beim Corporate Blogging sind:
Hier einige praktische Beispiele: