Websites und Portale

Qualitätsrichtlinien bei Webprojekten

Wir haben ein Set von Standards entwickelt, die bei uns als Qualitätsmaßstab gelten, und grundsätzlich für alle Webprojekte bindend sind.

Standardkonformität (HTML/XHTML und CSS)

Die technische Umsetzung des Frontends wird grundsätzlich konform zu den im Projekt definierten Standards des W3C (XHTML 1.0 Transitional oder HTML5, CSS 2.1 oder 3) umgesetzt. Es wird eine Validität ohne Fehler und einem Minimum an Warnungen gewährleistet. Gemessen wird mit dem Validator des W3C.

Browserkompatibilität

Generell ist die Optimierung für alle Browser- und Betriebssystemversionen, die derzeit verwendet werden, nicht möglich, da allein durch die Kombination von Betriebssystem (Windows, Mac, Linux) und Browserversion bereits ein Testfeld von über 50 Testsystemen gebildet wird.

In jedem Projekt wird daher exakt definiert, für welche Browser optimiert, für welche Browser kleinere Abweichungen möglich sein können und welche Browser nicht berücksichtigt werden.

Für Browser, die als Haupzielplattform definiert sind, wird pixelgenau und ohne funktionale Einschränkungen umgesetzt. In der Regel sind das alle gängigen Browser inklusive der aktuellen Internet Explorer Versionen.

Für weitere im Projekt definierte Browser wird das Layout unterstützt, wobei im Detail kleinere Abweichungen vom Referenzlayout möglich sind. Grundsätzlich wird eine exakte Umsetzung entsprechend der technischen Möglichkeiten angestrebt. Hier besteht jedoch eine Abwägung zwischen Aufwand und Nutzen. Die Nutzbarkeit der Seiten bleibt in jedem Fall vollständig erhalten. Wir verfolgen hier das Konzept der Graceful Degradation.

Beispiele für Abweichungen im Sinne der Graceful Degradation sind z. B. der Verzicht auf transparente Hintergründe, Schatten in Menüs, runde Ecken von Layoutcontainern, fixierte Positionierung von Elementen o. ä. in älteren Browsern, insbesondere im Internet Explorer 6.

Browser, die nicht aufgeführt sind, werden i. d. R. unterstützt - die Exaktheit der Darstellung wird aber nicht explizit optimiert oder getestet. Darstellungen, die im non-konformen Verhalten einzelner Browser begründet sind (wie z. B. Buttons und Formularelemente im Safari), sind hiervon ausgenommen.

Zur Verbesserung der Usability und der User-Experience können Browserfunktionen eingesetzt werden, die nicht von allen Browsern unterstützt werden (Progressive Enhancement).

Barrierearme Umsetzung

Das Frontend wird angelehnt an das Konformitätsniveau I der „Verordnung zur Schaffung barriere­freier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz“ (BITV) um­gesetzt. Eine echte BITV-Optimierung kann gesondert erfolgen, der Schritt ist in der Regel dann nicht mehr sehr weit.

Realisierung von individuellen CMS-Erweiterungen

Spezielle Funktionalitäten, die nicht im Umfang des gewünschten CMS (z. B. TYPO3, Drupal) oder verwendeten Standard Modulen enthalten sind, werden grundsätzlich maximal standardkonform im Sinne der Konventionen und Guidelines des jeweiligen CMS umgesetzt.

Zeichenkodierung

Sämtliche Inhalte werden, wenn möglich, im UTF-8 Format verwaltet und angezeigt. So lassen sich problemlos auch Sonderzeichen und Zeichen anderer Sprachen wie z. B. Russisch oder Chinesisch darstellen.

Performanceoptimierung

Script-Minifying und -Merging

Javascript- und CSS-Dateien werden in jeweils eine oder in so wenig Dateien wie möglich zusammengefasst. Auf diese Weise reduziert sich die Anzahl der Serverrequests erheblich und der Seitenaufruf wird in der Gesamtwahrnehmung schneller. Zudem erfolgt die CSS-Einbindung von Stylesheets per Link-Tag (kein @import).

Nutzung von Sprite-Grafiken oder Icon-Fonts

Soweit möglich und sinnvoll, werden Layoutgrafiken wie Icons, Hover-Zustände etc. in Sprite-Grafiken zusammengefasst. So werden die Anzahl an statischen Grafikdateien deutlich reduziert und somit zum einen die Ladezeiten minimiert und zum anderen die Berechnungszeit der Darstellung im Browser beschleunigt.

Auch Icon-Fonts sind inzwischen eine hervorragende Alternative, nicht nur für den Aspekt der Performanceoptimierung sondern auch für die Skalierbarkeit der Icons und Piktogramme.

Optimierte Expire-Header

Die HTTP-Expire-Header werden auf Basis der seitenspezifischen Gültigkeitseinstellungen im CMS (welche z. B. in TYPO3 redaktionell beeinflusst werden können) optimiert gesetzt. Zusätzlich werden die Expire Header für statische Dateien wie CSS, Javascript, Grafiken etc. auf einen hohen Wert in der Zukunft gesetzt. So werden nicht erforderliche HTTP Requests inkl. „304 Not Modified“-Request vermieden.

HTTP-Kompression

Die vom HTTP-Protokoll unterstützte Kompression für die Auslieferung von Frontenddateien kann je nach Hosting-Infrastruktur über den Apache aktiviert werden. Bei Markup (HTML, CSS, Javascript) ist dadurch eine deutliche Reduktion der zu übertragenden Datenmenge zu erreichen.

Security

Selbstverständlich legen wir bei der Entwicklung von Websites und Portalen großen Wert auf die Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien.

Dazu gehört der Einsatz von HTTPS wo nötig, sichere Passwörter, keine Übertragung von sensiblen Daten über unsichere Verbindungen und das Einspielen aktueller Security Updates.